Beteiligung und Integration

LEIMENS POTENZIAL

Nirgendwo engagieren sich so viele Menschen ehrenamtlich wie in Baden-Württemberg.

Unsere Stadt ist ein Musterbeispiel für bürgerschaftliches Engagement.

180 Vereine sind in sportlichen, kulturellen und sozialen Bereichen aktiv. Darüber hinaus organisieren sich viele Menschen teils spontan, teils über lange Zeiträume, um ihr Umfeld, ihren Stadtteil, und ganz Leimen aktiv mitzugestalten.

Beispielhaft dafür sind die vielen Ehrenamtlichen zu nennen, die die in Leimen untergebrachten Flüchtlinge unterstützen. Ebenso sind die Leimener Agendagruppe oder die Bürgerenergiegenossenschaft, bei der ich Gründungsmitglied bin, gute Beispiele für ein ausgeprägtes Bürgerengagement in unserer Stadt.

Diese Menschen sind ein wesentlicher Teil unseres Gemeinwesens und eine Stütze der Gesellschaft.

DER NEUE WEG

Die Menschen unserer Stadt wollen sich einbringen, mitgestalten und Verantwortung übernehmen. In Leimen gibt es hier großen Nachholbedarf. Mündigen Bürgern auf Augenhöhe zu begegnen und Argumente auszutauschen ist ein Selbstverständnis meiner Politik. Bürgerentscheide und Bürgerbeteiligungsprozesse werde ich in meiner Amtszeit aktiv anstoßen.

Das Engagement der Bürgerschaft gilt es zu erhalten, zu stärken und anzuerkennen. Dazu braucht es eine Politik des Zuhörens und eine Anerkennungskultur, die weit über Ehrungsabende hinausgeht. Um soziale und kulturelle Projekte zu stärken, möchte ich nach dem Vorbild von Wiesloch an der Gründung einer Bürgerstiftung mitwirken.

Für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt ist es von größter Bedeutung, dass wir allen Menschen, die hier leben und die zu uns kommen, Chancen geben und Teilhabe ermöglichen. Wenn uns das gelingt, ist Zuwanderung für unsere Stadt ein großer Gewinn.

Ich möchte das kommunale Integrationsangebot deutlich ausbauen und in die Qualität von Integrationskursen und in die Sprachförderung in Kitas investieren. Die Voraussetzung für eine echte Chancengerechtigkeit ist, dass alle hier lebenden Menschen einen Zugang zu Bildungsangeboten und zum gesellschaftlichen Leben erhalten. Um auch eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, möchte ich eine aktive Vermittlerrolle zwischen den hier lebenden Flüchtlingen und den Unternehmen einnehmen.

Als Oberbürgermeister will ich die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt aktiv mit einbeziehen und an Entscheidungsprozessen beteiligen.